Swisscom OXD - Arbeitswelten für agile Zusammenarbeit
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Für die Abteilung OXD (Online Experience Design) der Swisscom entwickelten wir ab Juli 2015 ein Bürokonzept, das bewusst mit klassischen Ausbaustandards bricht. Ziel war eine offene und inspirierende Arbeitswelt, die agile Arbeitsformen unterstützt und unterschiedliche Räume für Kommunikation, Konzentration und Erholung bietet.
Auf vier Geschossen entstanden insgesamt 280 moderne Arbeitsplätze. Das oberste Geschoss erweitert die Arbeitswelt um eine Arena für 146 Personen, eine grosszügige Cafeteria sowie einen begrünten Aufenthaltsbereich, der als informeller Treffpunkt und Ort des Austauschs dient.
Ein prägendes Element des Entwurfs ist das bewusste Zusammenspiel von Architektur und Gebäudetechnik. Lüftungs-, Klima- und Elektroinstallationen bleiben sichtbar und werden als selbstverständlicher Teil des architektonischen Ausdrucks inszeniert. Jedes Geschoss erhält durch eine eigene Deckenfarbe eine individuelle Identität. Der jeweilige Komplementärton findet sich in den Teppichen der Kommunikationszonen wieder. So entsteht ein durchgängiges Farbkonzept, das Orientierung schafft und den offenen Arbeitsbereichen eine lebendige, zugleich angenehme Atmosphäre verleiht.
Bei Mobiliar und Ausstattung wurde, wo sinnvoll, auf bestehende Swisscom-Standards zurückgegriffen. Diese wurden gezielt durch individuelle Lösungen ergänzt, um auf die spezifischen räumlichen und funktionalen Anforderungen der Nutzer einzugehen.
Planung und Realisierung erfolgten innerhalb eines anspruchsvollen Terminrahmens. Eine enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten, transparente Kommunikation und eine konsequente Projektsteuerung ermöglichten eine termingerechte Umsetzung. Bereits im Mai 2016 bezog die Abteilung OXD ihre neuen Räumlichkeiten.
2020 wurden die Büroflächen im Zuge neuer Arbeitsformen und organisatorischer Veränderungen gezielt weiterentwickelt. Die Anpassungen zeigen die langfristige Qualität des ursprünglichen Konzepts: eine flexible Arbeitsumgebung, die Veränderungen aufnehmen kann und auch Jahre nach ihrer Realisierung tragfähig bleibt.
Bildhinweis: Die Darstellung der Arena wurde mithilfe von KI um Personen ergänzt.
Fotografie: Markus Beyeler www.markusbeyeler.ch























